Strip20
Sonntag — Juli 25th, 2010

Strip20


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Uvu Zela

Mit dieser Idee kam vor kurzem das Veranstaltungsunternehmen Showmaker Entertainment zu mir und fragte mich, ob ich Interesse an einer grafischen Umsetzung dieses Wortspiels hätte. Da ich ein großer Freund von Wortspielen bin und ich die Idee überaus originell und reizvoll fand, sagte ich natürlich sofort zu. Uvu Zela, die Verbindung des Namens eines Fußballhelden vergangener Tage und der Bezeichnung einer südafrikanischen Fußballtröte (Vuvuzela), war einfach klasse.
Der deutsche Fußballer des Jahres von ‘60, ‘64 und ‘70 sollte als Afrikaner dargestellt werden, um den Bezug zu dem bevorstehenden Fußballspektakel in Südafrika herzustellen. Die Aufgabe war anfangs recht knifflig, machte aber ordentlich Laune. Nach einigen Versuchen war dann der erste Entwurf fertig.

Im ersten Entwurf war die Körperhaltung etwas langweilig und steif. Also ließ ich den Kicker das machen, was Kicker eben machen: kicken. Dazu durfte er auch deutlich mehr grinsen.

Zum Schluss wurden die Augen noch etwas freundlicher gestaltet und die Schattierung vollendet.

Jetzt ist das Werk fertiggestellt und hat sogar eine eigene Internetpräsenz bekommen. Unter www.uvuzela.de kann man T-Shirts dieser Karikatur in einer Vielzahl von Farben käuflich erwerben. Um die WM-Ausstattung abzurunden, sind dort natürlich auch die passenden Tröten zu haben.

Somit ist für mich die Kleiderfrage während der Fussball-Weltmeisterschaft geklärt.

Der Frühling ist da, die Blätter reißen aus.

Mit einem Schanppschuss von diesem drolligen Untermieter melde ich mich aus meiner kreativen Frühlingsstarre zurück.

Komprimiert

Die Welt ist voller Ideen, man muss sie nur haben. Ich habe jetzt einen Weg gefunden, meine misslungenen Skizzen und deplatzierten Striche platzsparend zu archivieren. Mit Hilfe eines Radiergummis, lässt sich der ganze kreative Ausstoß eines Abends in kleinen Würstchen sammeln.

Kaum zu glauben, dass der Inhalt dieser Kunststoffröllchen einmal über mehrere Seiten verteilt war.

Das verlustfreie Wiederherstellen meiner Skizzen, ist mir allerdings bis jetzt noch nicht gelungen.

Immerhin kann man mit den drolligen Würstchen verrückte Dinge anstellen. Zum Beispiel sein Kürzel daraus bauen. Dadurch fühlt man sich am Ende eines Abends, an dem es nicht richtig laufen wollte, ein klein wenig besser.

FiMusik

Ulverine, ein guter Freund der Familie, hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie meine Person. Er ist auf den Geschmack des Modellierens gekommen und hat schon einige sehenswerte Werke erschaffen. Um diese ansprechend zu präsentieren, gibt es jetzt das neue Webblog mit dem bezeichnenden Namen FiMusik.

Ich werde es auf jeden Fall mit großem Interesse verfolgen und wünsche euch viel Spaß beim Vorbeischauen.

Salzstreu(n)er

Der Valentinstag kam, jedoch hatte ich mich gewappnet. Mit genügend FIMO im Hause und einer konkreten Idee, brauchte ich nur noch etwas Zeit um mein diesjähriges Geschenk herzustellen.

Unsere Küche steht seit einem halben Jahr kurz vor der Vollendung und benötigt dringend etwas Schwung. Also sollte es etwas nützliches werden, aber doch optisch auffällig sein. Ich entschied mich für einen Salzstreuer, den ich mit einer außergewöhnlichen Hülle versehen wollte.

Einen schön schlichten Streuer konnte ich dankenswerter weise von meiner Schwiegermutter bekommen. Zuerst habe ich mir Augen und Zähne vor gebacken, um mit der Mimik zu experimentieren.

Daraufhin konnte ich mit dem Gesicht weitermachen. Dies war recht einfach, da es sich lediglich aus Augen und einem Mund zusammensetzt. Den Rest des Glaskörpers wurde mit einer möglichst homogenen Schicht FIMO überzogen.

Jetzt kamen die Augen in die vorgesehenen Höhlen und die Augenlieder wurden aus modelliert. Dann noch die Oberfläche glätten und ein zweites Mal in den Backofen.

Die Dentalarbeit war definitiv der amüsanteste Teil und verlieh den zarten Gesichtszügen ein schüchternes Lächeln. Nach dem finalen Backen, musste ich nur noch zwei wackelige Zähne fixieren und die Pupillen mit Tusche schwärzen.

Fertig war der sympathische Salzstreuer für die etwas andere Küche.

Mir gefällt der Bursche ganz gut und daher ist zu befürchten, dass noch weiter Haushaltsgeräte ein ähnliches Schicksal ereilen wird.