Geburt eines Helden

Ein Ziel in meinem Leben war schon immer, irgendwann einmal ein Comic zu veröffentlichen.

In früher Kindheit schon, habe ich zusammen mit meinem Bruder E. zwei ‚Masters of the Universe‘-Comics gezeichnet, wobei mein Bruder das Texten übernommen hat. Leider hat keines der beiden den Sprung in die Literatur-Top-10 der Schülerzeitung geschafft.

Die darauffolgenden Jahre haben sich meine kreativen Aktivitäten auf das Bekritzeln meiner Schulheftränder beschränkt.

Während meines Studiums wurde mir in den ersten Semestern der Name ‚D-Man‘ zugelegt, was mich auf eine Idee brachte. Mir hat die ganze Superheldenkiste schon immer gut gefallen und somit habe ich angefangen, eine gleichnamige Comicfigur zu erschaffen. Die groben Züge des Äußeren standen schnell fest, jedoch wollten mir geeignete Superkräfte für die Figur nicht wirklich einfallen.

Nachdem das Konzept halbwegs stand, ging es an die Farbauswahl. Zu dem Zeitpunkt machte ich auch meine ersten Versuche mit Tusche und Pinsel.

Ein Superheld braucht natürlich auch einen Gegenspieler. Zum damalgen Zeitpunkt war das Naheliegenste, einen oder mehrere Dozenten zu einem Superbösewicht zu verwursten. Heraus kam der ‚Destruktor‘.

Um die ganze Sache abzurunden, habe ich dem Ganzen noch eine weibliche Komponente hinzugefügt. Diese wurde repräsentiert von ‚Tight-Girl‘.

Allerdings kam ich nach sechs, sehr schleppenden Seiten Storyboard nicht mehr wirklich weiter. Mir fehlten die Ideen und die ganze Sache hatte ihre Spritzigkeit verloren. Anfang diesen Jahres habe ich das Projekt dann schlussendlich auf Eis gelegt.

Nach 4 Jahren mehr oder weniger intensiver Arbeit, haben sich mittlerweile eine Menge Papier und Bytes angehäuft. In nächster Zeit werde ich nach und nach einige Teile des Sammelsuriums hier offenlegen.

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