Kleine Helfer
Solange ich noch keine vorzeigbaren Entwürfe von meinem Comic-Projekt fertig habe, werde ich hier die Utensilien vorstellen, mit welchen ich fast jeden Tag hantiere.
Bis vor einiger Zeit habe ich mir noch nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht, mit was ich meine Zeichnungen anfertigte. Dies änderte sich schlagartig, als ich meinen geschätzten Kollegen G. (den Lexikaliker) kennenlernte. Er brachte mir die schillernde Welt der Schreibwaren näher und ist für mich die Topadresse, wenn es um Informationen über Büroartikel geht. Seitdem habe ich einige Stifte, Spitzer und Radiergummies getestet und erweitere munter meine Sammlung.
Kommen wir zuerst zu meinem bevorzugten Arbeitsgerät: dem Bleistift.
Auf dem Bild sind zu sehen (v.o.n.u.): Tombow Mono Professional, Faber-Castell 9000 und Staedler Mars Lumograph. Alle drei Modelle sind absolut hochwertige Bleistifte, mit denen das Zeichnen eine wahre Freude ist. Sie unterscheiden sich jedoch, erheblich in den Härtegraden. So ist zum Beispiel die Härte eines Mars Lumograph HB, vergleichbar mit einem Faber-Castell 9000 mit Härtegrad B.
Wer mit dem Bleistift zeichnet, will früher oder später kleine oder gröbere Korrekturen an seinem Werk vornehmen. Eine Sache, die mir schon immer ein Graus war, ist ein schmierender Radiergummi. Hier einige Kollegen, mit denen das nicht passieren sollte.
Hierbei handelt es sich um (v.l.n.r.): Läufer Plast 0120, Faber-Castell dust-free und den Pilot foam eraser. Die gezeigten Radierer zeichnen sich durch beste Strichentfernung und die Tatsache aus, dass sie den Dreck, den sie verursachen, zu einer Wurst binden.
Die Spitze eines jeden Bleistifts muss ab und an in Form gebracht werden. Mir war lange nicht bewusst, dass man die Bleistiftspitze mit unterschiedlichen Winkeln anspitzen kann. Doch dann lernte ich Lang-Konus-Spitzer kennen.
Hier sind (v.l.n.r.) ein alter Standardspitzer, wie er in fast jedem Schulmäppchen vorkommt, ein Lang-Konus-Spitzer von KUM und eine Kombination aus beidem von Tombow. Der Unterschied ist zugegebenermaßen marginal, aber dennoch macht es mehr Freude, einen lang-konus-gespitzten Bleistift zu benutzen. Für diese Aussage, habe ich schon viel Kopfschütteln und Augenbrauenhochziehen geerntet.
Das nächste mal in dieser Kategorie, geht es um die Werkzeuge die ich zum Tuschen verwende.





März 26th, 2009 at 15:43
Hey den Läufer hatte ich zu meiner Schulzeit auch immer. Echt ein gutes Teil, das “Wursten” hat mit damals auch gut gefallen.
Juni 29th, 2009 at 23:31
hey - danke für die nennung von einem langkonus-spitzer-hersteller // hab jetzt 3 tage wie blöd geinternetsucht (will nicht das wort mit g verwenden) allerdings nach bleistiftspitzer flacher winkel :p
viel spass noch