Archiv für ‘Grafik’

Anzüglich

Montag, April 13th, 2009

Ich nutze eine kurze Sonnenpause, um euch wundervolle Ostern zu wünschen und einmal mehr, etwas zum Besten zu geben.

Bereits vor einem dreiviertel Jahr haben wir das Vorhaben umgesetzt und uns unsere eigenen T-Shirts in einer Kleinauflage drucken lassen. Erstens, um auch anderen die Möglichkeit zu bieten sich mit meinen kreativen Ergüssen zu schmücken und zweitens, um endlich mal selbst entworfene Oberbekleidung in anständiger Qualität (Siebdruck) zu besitzen. Die Erstlingswerke sollten recht schlicht gehalten werden, d.h. zweifarbig und ohne Schriftzug. Hier die ersten Skizzen.

Die Idee mit dem Löwenkopf habe ich von einem T-Shirt-Print der Marke ‘Kikwear’ aus den 90ern. Damals gab es das Kleidungstück leider nicht in meiner Größe, und so habe ich es mir jetzt in stark abgewandelter Form selbst gemacht. Die Frauensilhouette ist an die Figur des Tightgirls angelehnt (siehe hier und da). Und so sehen die fertigen Motive aus.

Die Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend und werden von meiner Holden, mir und unserem Freundeskreis ausgiebig getragen.

Falls Interesse an den T-Shirts besteht, können diese (für einen fairen Preis) käuflich erworben werden. Dies geht entweder direkt über meine Kontaktadresse oder über einen befreundeten Onlineshop, auf den ich hier ausdrücklich hingewiesen haben möchte. Unter dem Label ‘Gerda - vorzüglich anzüglich‘ wird hier größtenteils Wiener Mundart auf Textil gebannt. Ein Besuch der Seite lohnt sich, unter anderem auch, weil ich an dem Logo nicht ganz unbeteiligt war.

Uvu Zela

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Mit dieser Idee kam vor kurzem das Veranstaltungsunternehmen Showmaker Entertainment zu mir und fragte mich, ob ich Interesse an einer grafischen Umsetzung dieses Wortspiels hätte. Da ich ein großer Freund von Wortspielen bin und ich die Idee überaus originell und reizvoll fand, sagte ich natürlich sofort zu. Uvu Zela, die Verbindung des Namens eines Fußballhelden vergangener Tage und der Bezeichnung einer südafrikanischen Fußballtröte (Vuvuzela), war einfach klasse.
Der deutsche Fußballer des Jahres von ‘60, ‘64 und ‘70 sollte als Afrikaner dargestellt werden, um den Bezug zu dem bevorstehenden Fußballspektakel in Südafrika herzustellen. Die Aufgabe war anfangs recht knifflig, machte aber ordentlich Laune. Nach einigen Versuchen war dann der erste Entwurf fertig.

Im ersten Entwurf war die Körperhaltung etwas langweilig und steif. Also ließ ich den Kicker das machen, was Kicker eben machen: kicken. Dazu durfte er auch deutlich mehr grinsen.

Zum Schluss wurden die Augen noch etwas freundlicher gestaltet und die Schattierung vollendet.

Jetzt ist das Werk fertiggestellt und hat sogar eine eigene Internetpräsenz bekommen. Unter www.uvuzela.de kann man T-Shirts dieser Karikatur in einer Vielzahl von Farben käuflich erwerben. Um die WM-Ausstattung abzurunden, sind dort natürlich auch die passenden Tröten zu haben.

Somit ist für mich die Kleiderfrage während der Fussball-Weltmeisterschaft geklärt.

Captain Staedtler 2.0

Freitag, Dezember 17th, 2010

Kürzlich stieß ich durch die Facebook-Seite der Firma Staedtler auf einen interessanten Artikel, über den auch schon mein lieber Kollege der Lexikaliker berichtete. Darin ging es um eine Werbefigur mit Namen “Captain Staedtler and his cosmic colours”. Ich fand die Idee eines bleistiftschwingenden Superhelden einfach klasse. Die Figur des Captain Staedtler ist im Stil der damaligen Marvel- und DC-Comics gezeichnet und mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommen. Wie könnte wohl eine Neuauflage des Schreibwarenhelden aussehen, dachte ich bei mir und versuchte mich sogleich an einer Umsetzung.

Nach ein paar Versuchen war die erste Skizze fertig und da sich Schreibtischtäter schlecht alleine bekämpfen lassen, bekam er auch noch Verstärkung an seine Seite gestellt. Den weiblichen Part bekam “Lady Noris”, in Anlehnung an den wohlbekannten Bleistift. Auch die von mir sehr geschätzte Ofenknete, war als “Das Fimo” vertreten. Nach dem Tuschen sah das ganze dann so aus.

Beim Einfärben bekam der Kapitän einen schicken Lumographen-Anzug, seine bessere Hälfte einen echten Noris-Catsuit, nur die Knete musste uni bleiben.

In den nächsten Schritten fügte ich erst die Lichter und dann die Schatten ein.

Den Hintergrund erstellte ich aus einer wilden Mixtur überlagerter Muster und Filter.

Um noch etwas Schwung in das Bild zu bekommen, musste es natürlich auch noch etwas blitzen und leuchten.

Und so sieht das Ergebnis schlussendlich aus. Das Trio für Kreativität und Schreibkultur.

Roar

Donnerstag, Dezember 29th, 2011

Diese Idee geisterte mir schon länger im Schädel herum. Aufgeschnappt habe ich die Textzeile (”we ain’t dawgs no more, where my lions at“) in dem Lied “Long distance runner” von Promoe.

Jetzt, nachdem ich sie umgesetzt habe, will sie mir irgendwie nicht wirklich gefallen. Die Mixtur aus hartem Kontrast und schattierter Zeichnung hat nicht den Effekt, den ich erwartet hatte.

Auch nach einer digitalen Behandlung hat sich nicht viel gebessert.

Immerhin konnte mein Pentel Black Polymer 999 seine Stärken voll ausspielen, da ich die kompletten schwarzen Bereiche mit diesem Bleistift gefüllt habe. Und schattiert hatte ich auch schon lange nicht mehr.