GleicheLeier
Montag — August 8th, 2011

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Kreativ-Entspannung, Teil 3:

Die fetten Tage in der nordischen Ödnis sind vorbei. Morgen wird es Zeit für den langen Rückweg gen Süden. Es war wieder einmal eine wundervoll erholsame und kreative Zeit. Oder, um es mit den Worten von Douglas Adams zu sagen: “So Long, and Thanks for All the Fish”. Fleisch geht auch.

Freiwillige vor

Für meinen Urlaub hatte ich mir ein kleines Stop-Motion-Filmprojekt vorgenommen. Irgend etwas Kleines. Etwas, das man schnell umsetzen kann. Ohne viel Schnick-Schnack. Soweit der Plan.

Zuerst musste ein Freiwilliger gesucht werden, der die Hauptrolle übernimmt. Da sich niemand meiner Begleiter bereit erklärte, diese Rolle zu übernehmen, musste ich in die FIMO-Trickkiste greifen. Ich entschied mich für einen kleinen Roboter, wegen der einfachen Formen.

An das Drahtgestell wurden der Kopf, der Ober-und Unterkörper, die Hände und die Füße modelliert. Die Finger sollten beweglich bleiben. Und der Kopf. Und die Arme. Und die Hüfte. Und die Augen. Und … soviel zum Thema einfach.

Zum Glück habe ich vor einiger Zeit Sugru geschenkt bekommen, ein lufthärtendes Silikon. Damit konnten die Arme und Beine ummantelt werden, ohne die Flexibilität zu beeinträchtigen. Aber zuerst wurden alle anderen Teile in mehreren Schritten gebacken.

Der Hauptdarsteller ist fertig und wartet auf den Drehbeginn. Das Storyboard ist auch (fast) fertig. Leider ist dies der letzte Tag im Kreativ-Arbeitslager und es gibt diverse technische Probleme. Also muss das Projekt etwas verschoben werden, aber das kennt man ja aus dem Filmgeschäft.

Heiße Stifte

Normalerweise sind “sexy” oder “whooohoo” nicht gerade die Worte, die einem einfallen, wenn man von Bleistiften spricht. Das ändert sich, wenn man sich den Stift als Tanzstange für Poledance vorstellt. Dazu müsste der Stift natürlich größer sein.

So eine Werbung für Schreibwaren würde mir gefallen. Ich wüsste auch schon einen Slogan: “Sexy Pencils - don’t forget your rubber”.

Hang on

Im letzten Jahr wurde mir von meinen zwei netten Kollegen S. und S. das Klettern wieder näher gebracht. Meine letzte Klettererfahrung lag schon über zehn Jahre zurück, aber die ersten Versuche stimmten mich optimistisch für dieses Jahr.

Lange Rede kurzer Sinn, die Idee war in meinem Kopf und musste raus. Wahrscheinlich werde ich das Motiv sogar auf ein T-Shirt bannen.

Hals über Kopf

Ein frohes neues Jahr voller frischer Ideen wünsche ich euch allen. Jetzt, da mein Kopf sich vom Jahreswechsel erholt hat, ist es wieder an der Zeit, sich Hals über Kopf in die kreative Arbeit zu stürzen.