Ich bin dann mal weg …

… werde aber sicher kein Buch darüber schreiben. In zwei Wochen gehts weiter.

Eine Kleinigkeit

Das ist der Monat März aus einem Kalender den ich mal gemacht habe. In dem Kalender sollte jede Seite ein anderes Thema haben und eins davon war natürlich auch mein ‚D-Man‘.

Erster Einseiter

‚D-Mans‘ erste zufriedenstellende Seite habe ich meiner Freundin zum Geburtstag geschenkt. Die Experimente mit dem Äußeren waren noch nicht abgeschlossen und bei den Umrandungen steckte ich noch in meiner Fineliner-Phase.
Trotzdem finde ich den Strip ganz amüsant, aber schaut selbst.





Ein Motto

Es muss so um 2000 gewesen sein, als ich mir meine ersten T-Shirts bedruckt habe. Ich bin schon sehr lange ein großer Liebhaber von T-Shirts mit ansprechenden Aufdrucken und irgendwann wollte ich meine eigenen Motive. Mit Schriftzügen zu spielen, machte mir schon damals viel Laune und ich wollte ja nicht irgendwas draufdrucken. In einem Lied der Dub Pistols habe ich eine Passage aufgeschnappt, die lautet ‚I take one last look and take a giant leap‘. Diese hat mir so gut gefallen, dass ich mit dem Namen ‚giant leap‘ rumgespielt habe.

2001

2003

2005

2006

2007

Einige der oben zu sehenden Motive habe ich mir und meiner Baldigen bereits für private Zwecke drucken lassen. Nicht selten habe ich auch Weihnachten, Geburtstage und andere Festivitäten dazu genutzt, meine Ideen auf T-Shirts zu bannen.

Das Auge hört mit

Anfang diesen Jahres hat mich mein sehr gut befreundeter Musiker M. gefragt, ob ich nicht Lust hätte an einem kleinen Wettbewerb teilzunehmen. Die Jazz-Combo ‚Fuzzy-Tunes‘, in der er spielt, war im Begriff ihre erste CD zu veröffentlichen. Da ja bekanntlich das Auge nicht nur mitißt, sondern auch mithört, waren sie auf der Suche nach einem Entwurf für die Hülle ihrer Vertonung.
Ich hatte große Lust auf dieses ‚Projekt‘ und fing sogleich an mir Gedanken zu machen. Nach einigen Wochen, in denen mein Bleistift unwesentlich mehr Kilometer machte als mein Radiergummi, reichte ich meinen Beitrag ein.

Zu meiner Freude, erhielt ich den Zuschlag. Mittlerweile ist die Scheibe gepresst und das Ergebnis ist sowohl akkustisch, als auch optisch sehr zufriedenstellend.

Jedem, der sich für Jazz interessiert, kann ich nur wärmstens empfehlen, die Heimseite dieser Kapelle zu besuchen und sich dort einige Musikhappen zu genehmigen.

Die zweite Ladung

Wie schon zuvor angekündigt, veröffentliche ich nochmal etwas aus der Ideensammlung von ‚D-Man‘.

Ich hatte geplant ‚D-Man‘ eine technisch begabte Person zur Seite zu stellen, welche den Superhelden mit allerlei High-Tech-Gimmicks versorgen sollte. So hätte ich dessen noch nicht vorhandenen Superkräfte teilweise kompensieren können.

Des weiteren habe ich noch einen Entwurf eines weiteren Bösewichts erstellt. Quasi die rechte Hand des ‚Destruktors‘.

Mit der Figur ‚Tight-Girl‘ hatte ich etwas Probleme. Weibliche Gesichter zu zeichnen, war für mich lange Zeit ein Graus. Deshalb habe ich einige Gesichter ausprobiert und bin schlussendlich doch zu keinem Ergebnis gekommen. Hier die vorerst letzte Version.

Der Stoff aus dem Broschen sind

Meinen ersten Kontakt mit dieser Masse hatte ich bereits in meiner Kindheit: Fimo.  Mir ist nicht bekannt, ob die Herstellung einer Brosche aus Fimo als Muttertagsgeschenk, zum Standardlehrplan einer jeden Grundschule gehört. Ich für meinen Teil kam in diesen Genuss. Von diesem Zeitpunkt an, gehörte dieser Werkstoff für mich zur Abteilung Bastelkram. Damals wusste ich noch nicht, was für spannende Sachen man damit machen kann.

Ich gehöre zu den bekennenden Actionfigur-Liebhabern. Von den schon erwähnten ‚Masters of the Universe‘, über ‚Star Wars‘ bis hin zu ‚Marvel‘. Ich hatte als Heranwachsender eine Menge Kunststoffkameraden, die ich mit meinen echten Kameraden auf Bruchfestigkeit testete. Auch wenn ich heute noch eine Spielwarenabteilung oder einen Comicladen besuche, komme ich nicht an diesen Figuren vorbei.

Die Idee vom Comic-Helden ‚D-Man‘ geisterte schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum und ich wollte unbedingt eine Actionfigur meiner Schöpfung. Irgendwann erinnerte ich mich wieder an das Zeug aus der Grundschule. Ich fuhr am selben Abend noch zu einer Schreibwarenhandlung und kaufte mir alle Farben ‚Fimo soft‘, die ich benötigte, um mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das schöne an dem für mich neuen ‚Fimo soft‘ war, dass man sich alle Farben durch heftiges Zusammenkneten der dazu notwendigen Farbanteile mischen konnte. Am selben, aber deutlich späteren, Abend hatte ich die ersten Ergebnisse. Diese bedurften aber noch einigen Veränderungen. In den darauffolgenden zwei Abenden stellte ich zuerst den Kopf und anschließend den Körper fertig. Ich hatte ja kein passendes Werkzeug und hantierte mit Pinselstielen und Schaschlikspießen. Deshalb überraschte es mich, wie einfach die Masse zu modellieren war. Allerdings wird ‚Fimo soft‘ mit steigender Temperatur, sei es durch die Reibungsenergie beim Kneten oder die Umgebungstemperatur, immer weicher und irgendwann eine echte Herausforderung.

Um aus dem Modell eine echte Actionfigur zu machen, musste diese beweglich sein. Also befestigte ich den Kopf und die Arme über eine Schraube-Mutter-Kombination (M3) am Rumpf. Da die Stoßflächen zwischen den Teilen nicht plan waren, sorgte die Reibung zwischen den Flächen dafür, dass das Körperteil in Position blieb. Jetzt mussten nur noch die Gelenke eingeklebt und die Teile zusammengeschraubt werden und die Actionfigur von ‚D-Man‘ war fertig.

Der Grundstein war gelegt. Mittlerweile habe ich noch drei weitere Figuren gebastelt, die ich ebenfalls auf diesem Bolg veröffentlichen werde. Nur eines vorweg, ‚Tight-Girl‘ ist nicht sonderlich geglückt.

Vieleicht regt dieser Artikel dazu an, dem Schreibwarenladen seines Vertrauens einmal wieder einen Besuch abzustatten und sich dass zu kneten, was man in der Kindheit immer haben wollte.

Geburt eines Helden

Ein Ziel in meinem Leben war schon immer, irgendwann einmal ein Comic zu veröffentlichen.

In früher Kindheit schon, habe ich zusammen mit meinem Bruder E. zwei ‚Masters of the Universe‘-Comics gezeichnet, wobei mein Bruder das Texten übernommen hat. Leider hat keines der beiden den Sprung in die Literatur-Top-10 der Schülerzeitung geschafft.

Die darauffolgenden Jahre haben sich meine kreativen Aktivitäten auf das Bekritzeln meiner Schulheftränder beschränkt.

Während meines Studiums wurde mir in den ersten Semestern der Name ‚D-Man‘ zugelegt, was mich auf eine Idee brachte. Mir hat die ganze Superheldenkiste schon immer gut gefallen und somit habe ich angefangen, eine gleichnamige Comicfigur zu erschaffen. Die groben Züge des Äußeren standen schnell fest, jedoch wollten mir geeignete Superkräfte für die Figur nicht wirklich einfallen.

Nachdem das Konzept halbwegs stand, ging es an die Farbauswahl. Zu dem Zeitpunkt machte ich auch meine ersten Versuche mit Tusche und Pinsel.

Ein Superheld braucht natürlich auch einen Gegenspieler. Zum damalgen Zeitpunkt war das Naheliegenste, einen oder mehrere Dozenten zu einem Superbösewicht zu verwursten. Heraus kam der ‚Destruktor‘.

Um die ganze Sache abzurunden, habe ich dem Ganzen noch eine weibliche Komponente hinzugefügt. Diese wurde repräsentiert von ‚Tight-Girl‘.

Allerdings kam ich nach sechs, sehr schleppenden Seiten Storyboard nicht mehr wirklich weiter. Mir fehlten die Ideen und die ganze Sache hatte ihre Spritzigkeit verloren. Anfang diesen Jahres habe ich das Projekt dann schlussendlich auf Eis gelegt.

Nach 4 Jahren mehr oder weniger intensiver Arbeit, haben sich mittlerweile eine Menge Papier und Bytes angehäuft. In nächster Zeit werde ich nach und nach einige Teile des Sammelsuriums hier offenlegen.

Herzlich Willkommen!

Nachdem ich meine letzte Netzpräsenz sehr vernachlässigt habe, will ich nun einen neuen Anlauf starten.

Das ‚Bloggen‘ verbreitet sich im Moment wie ein Lauffeuer und hat nun auch mich erreicht. Ein sehr geschätzter Arbeitskollege führt ein höchst amüsantes Blog über ‚unsortierte Alltäglichkeiten‘, welches mich davon überzeugte meine kreativen Ergüsse ebenfalls auf diesem Wege zur Schau zu stellen.
Ich hoffe, dass dadurch diese Seite etwas lebendiger wird und ihr rege euren Senf dazu abgebt.

Ich wünsche euch viel Spaß!